Herta Haubentaucher

Hallo! Ich bin Herta und lebe mit meiner Familie an einem großen See mit bewachsenen Ufern. Wir Haubentaucher bauen unsere Nester am liebsten am Rand eines Gewässers zwischen Schilfhalmen.  Dort legen wir dann unsere Eier ab. Es dauert fast einen Monat, bis unsere Kinder aus dem Ei schlüpfen.

Obwohl meine Kinder schon seit sie aus dem Ei geschlüpft sind schwimmen können, sitzen sie meistens auf meinem Rücken und kuscheln sich in mein Gefieder. Dort werden sie von meinem Mann mit Larven, Insekten und kleinen Fischen gefüttert. Nach 10 Wochen sind sie aber schon selbstständig und fangen selbst ihr Essen.

Haubentaucher können bis zu 1,2 kg wiegen und werden zwischen 6-15 Jahre alt. Man kann uns besonders gut an unserem Gefieder erkennen. Wir sind hervorragende Taucher, deswegen leben wir am liebsten an Seen und großen Teichen mit vielen Fischen. Die schmecken uns am besten. Wir sind nicht nur in Europa, sondern auch in Nordafrika, Asien und Australien zuhause. Sollte unser Gewässer im Winter einmal zufrieren, dann fliegen wir zu wärmeren Teichen, damit wir genug zu fressen finden. Damit wir nicht gefressen werden, müssen wir uns vor Fressfeinden wie Möwen, Hechten, Füchsen, Adlern oder Rohweihen in Acht nehmen.

Leider gibt es nicht mehr so viele Haubentaucher, weil viele Gewässer nicht sauber sind. Hilfst du uns unser Zuhause rein zu halten?

Lektionen

Lektion 1: Wasser

Haubentaucher sind Wasservögel. Wir leben auf dem Wasser und ernähren uns von Tieren, die im Wasser leben. Deswegen ist Wasser  für uns sehr wichtig!  An meinen Füßen sind Schwimmlappen. Das sind lange und breite Hautlappen, die seitlich an meinen Füßen sind. Anders als Schwimmhäute verbinden sie meine Zehen nicht. Wenn ich meine Füße im Wasser vorwärtsbewege, dann schmiegen sie sich an meine Zehen an. Wenn ich eine Schwimmbewegung nach hinten mache, dann falten sie sich wie ein Segel auf und ich kann mehr Wasser bewegen. Dadurch kann ich schneller schwimmen.

Unser Gefieder reiben wir mit einer fettigen Flüssigkeit ein, damit es wasserabweisend ist. Das machen auch alle anderen Wasservögel. Unsere Federn liegen nicht dicht an, sondern sind aufgeplustert. Dadurch können wir viel Luft einschließen und sind leichter als das Wasser. Deswegen gehen wir auch nicht unter, wenn wir nicht schwimmen. Wir Haubentaucher sind gute Taucher. Unsere Kinder nehmen wir auf dem Rücken einfach mit unter Wasser. Sie können von Geburt an schwimmen und tauchen.

Heute möchte ich euch mehr über Wasser erzählen. Ich erkläre euch, warum manche Sachen auf dem Wasser schwimmen und andere untergehen und warum Wasser so wichtig ist. Habt ihr schon eine Idee, warum das so ist?

Lektion 2: Wasserkreislauf

Unsere Erde besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser. Das Wasser kann verschiedene Formen haben, wie zum Beispiel als Eis in den Gletschern der Arktis und Antarktis oder als Wasserdampf in den Wolken. Das Wasser in den Meeren nennt man Salzwasser. Es ist so salzig, dass es nicht getrunken werden kann. 

In Seen und Flüssen ist Süßwasser. Dieses Wasser kann getrunken werden. Es gibt jedoch nur sehr wenig im Vergleich zum Salzwasser. Das  meiste  Süßwasser ist in Gletschern oder unter der Erde. Nur 0,3 Prozent des gesamten Wassers auf der Erde ist in Seen und Flüssen.

Mein Zuhause, der See, ist daher ein großer Süßwasser-Speicher. Aber das Wasser ist dort nur eine Zeit lang.  

Wusstet ihr, dass sich Wasser immer in einem Kreislauf bewegt? Dieser Kreislauf ist wichtig für uns und unsere Natur. Heute erkläre ich euch, wie dieser Kreislauf funktioniert. Habt ihr auch einen See oder Teich bei euch in der Nähe?

Lektion 3: Wasserqualität

Heute erkläre ich euch, wie ihr das ganze Wissen  in der Praxis anwenden könnt. Geht zu dem nächsten Teich oder See und versucht   herauszufinden, welche Pflanzen dort wachsen und welche Tiere dort leben. Dafür habe ich euch ein praktisches Protokoll erstellt. Hat ein See sehr viele Nährstoffe, dann wachsen dort viele Pflanzen. Das Ufer ist dicht bewachsen. Die Pflanzen am Ufer bieten Nahrung für Tiere. 

Im See leben auch viele Tiere, da sie dort viel Nahrung finden. Gibt es nur wenige Nährstoffe, dann wachsen im Wasser nicht so viele Pflanzen. Auch das Ufer ist nicht dicht bewachsen. Das Wasser ist sehr klar, sodass ihr fast bis auf den Grund schauen könnt.  

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